Riese Wir sind hier für die Stille

Anfang der 1990er Jahre wandert die 5-jährige Judith mit ihren Eltern von Deutschland in ein kleines Dorf in Transsilvanien aus. Judith soll in einer ursprünglichen, vom Kapitalismus freien Gesellschaft aufwachsen. Das kleine Mädchen lernt, im Gegensatz zu ihren Eltern, rasch rumänisch und ist sehr offen und neugierig auf ihre Umgebung. Sie findet in der alten Frau Lizitanti eine Ersatzgrossmutter und schliesst mit dem Hütejungen Georg und der Romni Irina Freundschaft. Doch schon bald stellt der Widerspruch zwischen mitgebrachter Utopie und vorgefundener Realität die Familie vor immer grössere Probleme.
Die Autorin Dorothee Riese hat in ihrem ersten Roman viel Autobiografisches verarbeitet und erzählt in einer wunderbar eigenen Sprache von einer aussergewöhnlichen Kindheit und davon, was es bedeutet, immer die Fremde zu bleiben.

Dorothee Riese: Wir sind hier für die Stille

Berlin Verlag, 2024 / Fr. 31.50

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