Orange Dort dort

"Das Problem mit Oakland ist, dass wenn du dort hinkommst, gibt es kein Dort dort.“ Gertrude Stein

Tony Loneman hat ein angeborenes fetales Alkoholsyndrom und dealt mit Dro-gen, Opal Bear Shield ist Pöstlerin und zieht die drei Enkel ihrer Schwester auf, Edwin Black ist ein glückloser junger Mann, der nach seinem unbekannten Vater sucht und Orvile Red Feather recherchiert auf YouTube nach seinem kulturellen Erbe. Zwölf Native Americans mit unterschiedlichsten Motiven bereiten sich auf die Teilnahme am Big Oakland Powwow vor.
Heute leben mehr als drei Viertel der Native Americans in Städten, ihre Identität ist eine urbane und doch bleiben sie gefangen in der vollkommen romantisierten und von jeher fremdbestimmten Geschichte ihres Volkes. Tommy Orange gibt den urbanen Indianer*innen eine literarische Stimme mit dem Anliegen, dass sie als Menschen der Gegenwart anerkannt werden.

Tommy Orange: Dort dort
Hanser Verlag, 2019 / Fr. 31.90

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