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Carolin Emcke nähert sich so leise wie stetig der alltäglich-en Gewalt in der menschlichen Interaktion und wer wie über Gewalt sprechen kann, sprechen darf und sprechen soll.
Dieser Monolog beruht auf einem Bühnenprogramm, welches an der Schaubühne Berlin im Dezember 2018 Première hatte.
Anhand von Gedanken, Recherchen und Erlebnissen spricht sie über Missbrauch und Sexualität, Grenzen und Übergriffe und wie wer sich dazu artikulieren kann und darf.
Auch macht Carolin Emcke deutlich, dass für sie die feministischen Debatten weder Luxus noch gesellschaftliche Nebensächlickeiten sind.

Sie bezieht sich auch auf Audrey Lorde und ihre Hypothese, dass es keine Hierarchisierung der Unterdrückung gibt. Respekt ist nicht verschiebbar, sondern immer zumutbar!

Der schmale Band führt uns durch humorvolle, reflexive, empörte, lyrische, bedrückte und bedrückende Kurztexte und regt uns sowohl zum Nachdenken als auch zum darüber Sprechen an.

Carolin Emcke: Ja heisst ja und...
Fischer Verlag, 2019 / Fr. 22.90

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