Fridlund Eine Geschichte der Wölfe

Idyllisch, am See, in den dunklen Wäldern Minnesotas wächst Linda in den Überresten einer gescheiterten Kommune auf. An der Highschool wird sie eher gemieden und selber geht sie andern aus dem Wege, aber sie beobachtet. Besonders angezogen fühlt sie sich von der schönen Klassenkameradin Lily und dem Geschichtslehrer. Es gibt einen Skandal und der Lehrer muss die Schule verlassen und Lily bleibt scheinbar verschwunden.
Gleichzeitig zieht eine neue Familie an den See und bald wird Linda Babysitterin des kleinen Paul. Sie bewundert seine Mutter Patra. Etwas scheint jedoch nicht zu stimmen mit dem kleinen Buben. Trotzdem, seine Eltern bleiben seltsam inaktiv. Sollte Linda Hilfe holen. Ist eine 14-jährige damit nicht heillos überfordert? Und doch, die Geschehnisse werden ihr weiteres Leben beeinflussen. Religiöser Fanatismus, Abhängigkeit, Schuld und die Sehnsucht geliebt zu werden, treiben manchmal seltsame Blüten.
Ein moralisch hochkomplexer Roman, wunderbar erzählt, der niemanden kalt lässt.

Emily Fridlund: Eine Geschichte der Wölfe

Berlin Verlag, 2018 / Fr. 31.90

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