Lénárd Am Ende der Via Condotti Der ungarische Medizinstudent Sándor Lénárd kommt 1938, in der Hand nur sein Köfferchen, auf der Flucht vor den Nazis nach Rom. Hier erwartet ihn die Herausforderung eines neuen Lebens.
Lénárds Sprache zeichnet findig und stets mit feiner Ironie die Atmosphäre des sonnigen Roms in der Vorkriegszeit, welche jedoch bereits überschattet wird von dem nahenden Krieg und der Diktatur Mussolinis. In der Stadt, deren Sprache er noch lernen muss, tauscht er sich mit anderen Flüchtenden aus ganz Europa im Caffè Greco aus, wo Zeitungsmeldungen und Informationsfetzen heiss diskutiert werden und von der faschistischen Propaganda verzerrte, absurde Geschichten über das Weltgeschehen wetteifernd ausgetauscht werden.

Sándor Lénárd: Am Ende der Via Condotti
dtv, 2017 / Fr. 29.90

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