Jacob Grant: Umami
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Tag für Tag immer nur kalten Fisch? Davon hat der kleine Pinguin Umami genug! Neugierig und voller Abenteuerlust verlässt er seine Heimat, um in der grossen weiten Welt neue Gerichte zu entdecken.
Jacob Grant: Umami. Probier doch mal was Neues! |
Doris Huggel: Der Basler Abfallkönig
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Das Buch erzählt die Tellerwäscher-Karriere von Tobias Levy. Aus einer Lumpensammler-Familie in Hamburg stammend, blieb er nach der Walz in Basel hängen, übernahm das Abfallverwertungsgeschäft Bertsche, das er um 1900 zum grössten Betrieb dieser Art im Land entwickelte. Zuerst im Bachlettenquartier und im Dreispitzareal domiziliert, wurde 1907 eine Fabrik auf dem Sternenfeld in Birsfelden gebaut. Die Söhne führten die in Basel und Umgebung bis in jüngere Zeit als Lumpen-Levy bekannte und legendäre Unternehmung bis 1973 weiter. Tobias Levy, eine schillernde Persönlichkeit, engagierte sich zudem politisch im Deutschen Arbeiterverein, im Grütliverein und in der Sozialdemokratischen Partei, für die er im Basler Grossen Rat sass. Die Historikerin Doris Huggel, Urenkelin von Tobias Levy, verknüpft die Entwicklung der Altstoffverwertung, die insbesondere während der Weltkriege von grosser nationaler Bedeutung war, facettenreich mit der Firmen- und Familiengeschichte. Doris Huggel: Der Basler Abfallkönig. Vom Lumpen-Levy zur Recupa AG 1886–1973 Hier und Jetzt Verlag,2026 / Fr. 39.- Und hier finden Sie eine schöne Rezension aus der bzBasel vom 4. April: https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/lumpen-levy-die-geschichte-des-basler-abfallverwerters-ld.4146502 |
Joachim Küchenhoff: Verzeihen
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Um im persönlichen und im gesellschaftlichen Leben Frieden finden zu können, ist das Verzeihen eine notwendige, oft übersehene Fähigkeit. In einer Gegenwart von Dauerkrisen und sozialen Spaltungen sind die Möglichkeiten, Anderen zu verzeihen, durch mächtige Hindernisse blockiert: Der Austausch ist von Misstrauen und Vorverurteilung geprägt, die gegenseitige Anerkennung bleibt aus, es herrschen Rückzug und Boykott. |
Pascal Mercier: Der Fluss der Zeit
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Eine spannende Entdeckung aus dem Nachlass von Pascal Mercier (Nachtzug nach Lissabon, Das Handwerk der Freiheit): In fünf bisher unveröffentlichten Erzählungen zeigt er sich auch als Meister der kurzen Form! Pascal Mercier: Der Fluss der Zeit. Erzählungen |
Tahar Ben Jelloun: Papa, was ist Rassismus?
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"Was bedeutet eigentlich Rassismus, Papa?", fragt Merjem ihren Vater, den sie auf einer Demonstration gegen neue Einwanderungsgesetze begleitet. Und der Vater, der bekannte marokkanischfranzösische Autor Tahar Ben Jelloun, antwortet, dass zwar niemand als Rassist geboren wird, da es auch keine menschlichen Rassen gibt, dass es unter Menschen aber ganz 'normal' ist, dass Fremde, die ins Dorf oder in die Nachbarschaft kommen, misstrauisch beäugt werden. Und dass diese alltägliche Reaktion auch ausgenutzt wird, um Menschen als dazugehörig zu erklären, die besser seien als Fremde, und deshalb auch über diese herrschen sollen. Und schon haben wir, je nach Zusammenhang, kolonialen Rassismus, Antisemitismus oder Antiislamismus. Ben Jelloun hat sein – nach wie vor hochaktuelles – Buch "Papa, was ist ein Fremder?" bereits 1998 geschrieben, und es ist seither immer wieder neu aufgelegt worden. Vor zwei Jahren hatten die Szenaristin Marzena Sowa und die Zeichnerin Hélène Le Cam die Idee, aus diesem wichtigen Erfolgsbuch einen Comic zu machen, und das Ergebnis – dieses Buch - hat Tahar Ben Jelloun Autor sehr gefallen! Tahar Ben Jelloun: Papa, was ist Rassismus? Illustrationen von Hélène Le Cam und Marzena Sowa Jacoby & Stuart Verlag, 2026 / Fr. 23.90 (ab 12 Jahren) |
Rainer Metzner: Mit Feuereifer und Engelszungen
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Ob Denkzettel, Feuereifer, Engelszungen oder Lästermaul, die Bibel birgt einen Wortschatz, der durch die Übersetzung Luthers in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen ist. Rainer Metzner: Mit Feuereifer und Engelszungen. Kleines Lexikon deutscher Wörter biblischer Herkunft C.H. Beck Verlag, 2026 / Fr. 23.90 |
Gaël Faye: Jacaranda
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Milan, ein fast normaler Junge aus Versailles, bis zu dem Tag, an dem plötzlich Claude auftaucht, ein völlig unbekannter Verwandter seiner Mutter aus Ruanda. Als Claude nach viel zu kurzer Zeit wieder verschwindet, lässt Milan die Erinnerung an den kleinen "Bruder" nicht mehr los. Warum hat die Mutter ihn, ihre Familie, nie erwähnt, warum kennt Milan das Heimatland seiner Mutter nur aus den Abendnachrichten? Erst als Jugendlicher und dann junger Mann reist er nach Kigali, freundet sich wieder mit Claude und dessen undurchsichtigem Freund Sartre an. Reise um Reise beginnt Milan das Geheimnis seiner Familie, seiner Mutter, in Ruanda aufzudecken und beginnt zu begreifen, dass sich das Land immer noch vom Völkermord an den Tutsi erholen muss. Behutsam erzählt Gaël Faye aus Milans halb aussenstehender Perspektive die Geschichte von Dialog, Vergebung und dem Neuanfang eines traumatisierten Landes. Gaël Faye: Jacaranda Piper Verlag, 2025 / Fr. 34.50 |
Leon Engler: Botanik des Wahnsinns
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Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Leon Engler: Botanik des Wahnsinns |









