Bodenheimer Ihr sollt den Fremden lieben Rabbi Klein ist Gast in einer Fernsehshow. Ausgerechnet in seinen Armen stirbt wenig später der Moderator. Lejser Morgenroth, der eifersüchtige Freund des Toten, war am Tatort und hat ein Motiv. Verzweifelt bittet er Klein um Hilfe. Gegen den Rat seiner Frau Rivka will der Rabbiner das Verbrechen aufklären und trifft dabei auf eine junge Muslimin, einen katholischen Priester, einen Jungunternehmer und dessen atemberaubend schöne Frau. Dazwischen streitet er mit seinen Schabbatgästen, die drastische Ideen zur Bekämpfung der Feindschaft gegen Juden vertreten. In seinem vierten Krimi bringt Alfred Bodenheimer den gelehrten und beharrlichen Rabbi an seine Grenzen.

Alfred Bodenheimer: Ihr sollt den Fremden lieben. Der vierte Fall für Rabbi Klein
Verlag Nagell & Kimche, 2017 / Fr. 27.90
Dalvand Etwas schwarzes

Eines Morgens in der Dämmerung leuchtet der Wald in so schönen Farben wie nie zuvor. Grün und rot schillern die Bäume; und da im Sonnenlicht liegt etwas Schwarzes. Was könnte das nur sein?
Der Rabe fliegt hinab und meint: »Das muss ein Stück von einem Stern sein. Bald wird der Himmel über uns einstürzen!« Aufgeregt fliegt er davon, um den anderen von der Gefahr zu berichten.
Vom Lärm des Raben aufgeweckt kommt der Fuchs vorbei und sieht etwas Schwarzes am Boden….
Bald schon herrscht im Wald ein heilloses Durcheinander. Die Eule, der Leopard und die Katze – alle berichten, was sie gesehen haben und sprechen von der drohenden Gefahr.
Aber vielleicht ist das Schwarze auch bloss … etwas Schwarzes, etwas Liebenswertes, etwas ganz und gar Ungefährliches?

Reza Dalvand: Etwas Schwarzes
Baobab Verlag, 2017 / Fr. 21.80

Geschwister Geschwister sind - wie Eltern - nicht wählbar. Die Beziehungen zwischen Geschwistern stehen an Vielfalt und Dynamik denen zu den Eltern kaum nach, und häufig sind es auch die längsten Beziehungen in unserem Leben.
Umso bemerkenswerter, dass in der psychoanalytischen Entwicklungs-, Krank-heits- und Behandlungstheorie Geschwister, wenn überhaupt, nur am Rande vorkommen. Deutschsprachige Arbeiten zum Themenbereich Geschwister und Geschwisterbeziehungen sind noch immer rar.
Das vorliegende Heft gibt einen Überblick über die internationale Forschung, bietet vertiefende Überlegungen zum Thema und will so dazu beitragen, Geschwister und Geschwisterbeziehungen in ihren bewussten und unbewussten Dynamiken, Bedeutungen und Konflikten in Zukunft stärker in den Fokus zu rücken.

Geschwister. Zeitschrift Psyche, Doppelheft September/Oktober 2017
Klett-Cotta Verlag, 2017 / Fr. 32.50

Auch ein Abonnement für die Zeitschrift Psyche – und natürlich auch anderer Zeitschriften – können Sie gerne über uns beziehen!

Lammers Therapeutische Beziehung und Gesprächsführung Der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Therapeut und Patient ist fundamental wichtig für den Erfolg der Behandlung. Damit »die Chemie stimmt«, liegt es beim Therapeuten diese Beziehung aktiv und gezielt zu gestalten.
Claas-Hinrich Lammers stellt ausführlich und praxisorientiert die therapeutische Beziehung in der Verhaltenstherapie dar und beleuchtet die Basics der Beziehungsgestaltung. Diskutiert werden ebenfalls die teils abweichenden Vorstellungen von Beziehungsgestaltung in den unterschiedlichen Verfahren der Verhaltenstherapie.
-> Mit E-Book inside und Arbeitsmaterial.

Claas-Hinrich Lammers: Therapeutische Beziehung und Gesprächsführung. Techniken der Verhaltenstherapie
Beltz Verlag, 2017 / Fr. 39.90

Weiss Trauma Schuldgefühl und Wiedergutmachung

Wiedergutmachung: ein innovatives psychoanalytisches Modell: Wie Therapeu-tInnen den Teufelskreis aus Traumatisierung, Hass und Rache durchbrechen
Psychotherapeuten begegnen in ihrer Arbeit immer wieder Patienten mit Ge-fühlskonstellationen, die sich Veränderungen gegenüber als rigide erweisen. Der Autor zeigt in diesem Buch auf, wie aktive Versöhnungs- und Wiedergut-machungsprozesse in Gang gesetzt werden können. Erst die Auseinandersetz-ung mit Schuldgefühlen ermöglicht Trauer, Wiedergutmachung und echtes Verzeihen.
Heinz Weiss entwickelt ein psychoanalytisches Modell der Wiedergutmachung: Erfragt, warum sie manchmal gelingt, manchmal scheitert, und welche Funktion Affekte dabei innehaben. In detaillierten klinischen Sequenzen untersucht Weiss, welche Funktionen diese Abwehrorganisationen übernehmen und wie sie im Behandlungsverlauf allmählich verändert werden können.

Heinz Weiss: Trauma, Schuldgefühl und Wiedergutmachung
Klett-Cotta, 2017 / Fr. 36.90

Pflichthofer Trennungen Diana Pflichthofer untersucht Tren-nungen und ihre Bedeutung für die psychische Entwicklung in und ausserhalb der Psychotherapie. Sie stellt dar, welche Bedeutung dem Begriff der Trennung in psychoana-lytisch orientierten Theorien zu-kommt. An anschaulichen Fallbei-spielen verdeutlicht sie, wie Tren-nungskonflikte in der Psychothera-pie bearbeitet werden können.

Diana Pflichthofer: Trennungen
Aus der Reihe Analyse der Psyche und Psychotherapie im Psychosozial-Veralg, 2017 / Fr. 22.90
Küchenhoff Depression Dieses Buch soll dabei helfen, de-pressiv erlebende Menschen zu verstehen und sie therapeutisch zu unterstützen. Joachim Küchenhoff stellt die wegweisenden psychoana-lytisch orientierten Konzepte der Depression von den Anfängen bis heute vor, um im Anschluss eine innovative Typologie depressiver Störungen zu entwickeln.

Jochim Küchenhoff: Depression
Analyse der Psyche und Psychotherapie im Psychosozial Verlag, 2017 / Fr. 22.90
Kläui Tod Hass Sprache Dieses Buch umkreist zwei Thesen. Die erste lautet: Mit der Entstehung des psychischen Apparats entsteht auch eine Tendenz, die sich gegen diesen richtet. Das psychische Leben trägt eine tödliche Tendenz in sich und ist ohne diese nicht zu haben.
Die zweite These lautet: Freud hat die Voraussetzungen geschaffen für ein Verständnis des Hasses, das diesen weder als Gegenstück der Liebe noch als Ausdruck naturgegebener Aggressivität sieht, sondern seine Entstehung an die Entstehung der menschlichen Sprache knüpft. Das Buch entfaltet Einsichten in die Verkoppelung von Hass und Sprachlichkeit, Repräsentation und sozialer Bindung und versucht auf diesem Hintergrund, Phänomene der menschlichen Destruktivität in ihrer menschlichen Spezifität begreifbar zu machen.

Christian Kläui: Tod – Hass – Sprache. Psychoanalytisch
Turia + Kant, 2017 / Fr. 36.90